Cheerleading und Tischtennis sind die Aushängeschilder

TSV bestätigt Vorstand bei Neuwahlen - Eisenhuth bleibt auch dem Trägerverein Kulturscheune erhalten.

von Dieter Jenß  

Glücklich schätzen können sich die Mitglieder des Turn- und Sportverein (TSV) über einen reibungslosen Verlauf der alle zwei Jahre anstehenden Neuwahlen anläßlich der Hauptversammlung in der Kulturscheune. Denn im Gegensatz zu den seit Wochen zu beobachtenden Problemen landauf und landab bei der Besetzung von Führungspositionen in Vereinen, sorgten unter der Regie von Dieter Treffinger die Wahlen geradezu für euphorische Stimmung. Alle bisherigen 16 aktiven Sportfunktionäre der Vorstandschaft wurden bei der Rekordbeteiligung von knapp 60 Mitgliedern ausnahmslos in ihren Ämtern bestätigt.

Voran die wichtigste Personalie: erster Vorsitzender bleibt weiterhin Roland Eisenhuth. Dieser steht seit 2002 an der Spitze des 417 Mitglieder zählenden Vereins mit seinen 57 Schülern und 49 Jugendlichen. Eisenhuth tritt damit seine neunte zweijährige Amtsperiode an und kündigte zur Freude der Mitglieder an, noch maximal vier Jahre beim TSV, als auch beim Trägerverein Kulturscheune, zur Verfügung zu stehen. Seine Aussage zur Fortsetzung seiner Tätigkeit als Vorsitzender verknüpfte er mit dem Aufruf zur Gewinnung junger Sportfunktionäre, um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Aus der Neuwahl gingen weiter hervor: zweiter Vorsitzender Stefan Seyferth-Zapf, erster Kassier Dieter Treffinger, Stellvertreter Thomas Göbel, erste Schriftführerin Heidi Görke, Stellvertreter Peter Eisenhuth.

In den Vereinsausschuss wurden gewählt: Jürgen und Thomas Grzonka, Detlef Gubernatis, Christian Häfner, Egmont Monz, Marianne Schmidt, Walter Töpfer und Heiko Zimmermann. Revisoren: Walter Bräutigam und Gottlob Schramm. Die vielfältigen und mit großem Einsatz erforderlichen Anstrengungen einen Sportverein am Laufen zu halten, spiegelte sich im Rückblick von Vorsitzenden Roland Eisenhuth wider. Lohn des Engagements: der TSV steht trotz der in den letzten Jahren eingesetzten erheblichen Finanzmittel für die Kulturscheune finanziell auf gesunden Beinen, wie auch Kassier Dieter Treffinger eindrucksvoll aufzeigte. Geändert haben sich mittlerweile im sportlichen Bereich die Schwerpunkte. Stand über Jahrzehnte der Fußballsport an vorderster Stelle, gehören aktuell die Cheerleader, das große Aushängeschild beim TSV,  und die Tischtennisabteilung zu den großen Aktivposten beim TSV. Der Vorsitzende hofft jedoch, dass die Fußballer zum Ende der laufenden Saison den Aufstieg in die A-Klasse schaffen. Zu den Höhepunkten bei den erfolgreich abgehaltenen Veranstaltungen gehörten das Spielplatzfest, als Ersatz für das Sportwochenende, das Schafkopfrennen und der kleine Weihnachtsmarkt.

Erheblich Investitionen erforderten ein Spindelmäher und die Aufwendungen für das Sportgelände. Bürgermeister Karl Lappe zeigte sich zufrieden, dass die von den drei Ortsvereinen zu schulternde Unterhaltung der Kulturscheune nach den Diskussionen Mitte 2017 wieder in geordneten Bahnen verläuft. Bei den Ehrungen setzte vor allem die Familie Gahr mit gleich drei Auszeichnungen in ihren Reihen ein Ausrufezeichen. Die goldene Vereinsnadel für 40 Jahre Mitgliedschaft ging an Klaus Gahr, früherer Vorsitzender, und Sohn Mark. Karin Gahr, die 35 Jahre lang die Abteilung Damengymnastik leitete, erhielt für 50 Jahre die Ehrennadel des BLSV. Weiter geehrt wurden für 25 Jahre Werner Rathmann, für 40 Jahre Robert Göbel, mit der Ehrennadel des BLSV für 50 Jahre Hans-Jürgen Schanz und Wolfgang Röthel, der seit 40 Jahren die Abteilung Tischtennis leitet. Geehrt wurden für langjährige Funktionärsjahre durch den BLSV Egmont Monz, Marianne Schmidt und Walter Töpfer.

Ehrungen gehören traditionell zur Hauptversammlung des TSV. Im Bild die Geehrten mit dem wiedergewählten Vorsitzenden Roland Eisenhuth (links) und Ehrenamtsbeauftragten Peter Kleinhans (zweiter von rechts).  Foto: Dieter Jenß

Kategorie: Infos TSV Obernsees

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